So schreibst du ein Angebot, das gebucht wird
Wer sich dein Angebot ansieht, vergleicht es meist mit ein paar anderen aus derselben Kategorie und Stadt. Kunden wollen schnell wissen, was du machst, wo, zu welchem Preis und wann. Ein Angebot, das diese Fragen klar beantwortet, bekommt in der Regel mehr Anfragen als eines, das einfach nur gut geschrieben ist. Dieser Leitfaden geht jeden Teil des Angebotsformulars auf Bouncing Bison in der Reihenfolge durch, in der du ihn ausfüllst.
Titel: Sag, was du machst, in den Worten deiner Kunden
Leute suchen mit einfachen Begriffen wie „Klempner“, „Hochzeitsfotograf“ oder „Sofa transportieren“. Verwende die Wörter, die sie eintippen würden, und ergänze das Detail, das dich von anderen abhebt. Ein Vergleich:
- „Professionelle Dienstleistungen, Qualität garantiert“ sagt nichts über die Arbeit.
- „Sanitär-Notdienst, Lecks und verstopfte Abflüsse“ zeigt dem Kunden sofort, ob du der Richtige bist.
Halte den Titel so kurz, dass man ihn auf dem Handy auf einen Blick lesen kann. Lass deinen Firmennamen weg, der steht schon in deinem Profil.
Kategorie: Wähl die genaueste
Such dir die Kategorie und Unterkategorie aus, die zu deiner Hauptleistung passen. Ein Angebot unter Sanitär erscheint bei Leuten, die gezielt nach Sanitär suchen. Das ist ein kleineres, aber passenderes Publikum als alle, die sich Haus und Reparatur ansehen. Bietest du mehrere unterschiedliche Leistungen an, etwa regelmäßige Reinigung und Teppichreinigung, leg für jede ein eigenes Angebot an. Jedes kann dann einen eigenen Titel, eigene Fotos und einen eigenen Preis haben.
Beschreibung: Beantworte die Fragen, bevor sie gestellt werden
Die meisten Nachrichten an Anbieter drehen sich um dieselben paar Punkte. Beantworte sie in der Beschreibung:
- Was genau enthalten ist und was nicht.
- Welches Gebiet du abdeckst und ob du zum Kunden kommst.
- Was der Kunde vorbereiten oder bereitstellen muss.
- Wie lange ein typischer Auftrag dauert.
- Deine Erfahrung mit dieser Art von Arbeit, schlicht formuliert: was du gemacht hast und wie lange schon.
Kurze Absätze lesen sich leichter als ein langer Block. Lass Behauptungen weg, die du nicht belegen kannst, etwa „der Beste der Stadt“. Konkrete Fakten überzeugen mehr.
Fotos: Zeig echte Arbeit
In den Suchergebnissen schauen Leute zuerst auf die Fotos. Nimm eigene Bilder von fertigen Aufträgen statt Stockfotos. Bei Handwerksarbeiten funktionieren Vorher-Nachher-Bilder derselben Stelle gut. Bei Events und Beauty zeig eine Auswahl verschiedener Aufträge.
- Das erste Foto ist das Titelbild in den Suchergebnissen und auf der Karte. Nimm das deutlichste und zieh die anderen im Angebotsformular in die gewünschte Reihenfolge.
- Fotografiere möglichst bei Tageslicht und halte den Bildausschnitt aufgeräumt.
- Entferne alles Private, etwa die Hausnummer eines Kunden oder ein Gesicht, das nicht gezeigt werden soll.
Hast du ein kurzes Video, kannst du einen YouTube- oder Vimeo-Link einfügen oder einen Link zu einer .mp4- oder .webm-Datei. Portfolio-Alben, die du unter Alben verwaltest, erscheinen bei all deinen Angeboten. Sie passen gut für Fotografen, Dekorateure und alle, die eine Reihe von Arbeiten zeigen können.
Preis: So klar, wie der Auftrag es zulässt
Ein sichtbarer Preis nimmt Kunden einen Grund, dich nicht zu kontaktieren. Du kannst einen Festpreis angeben oder einen Satz pro Stunde, Tag, Termin, Woche, Monat oder Minute. Hängt der Preis wirklich vom Auftrag ab, kannst du das Feld leer lassen, und das Angebot zeigt „Preis auf Anfrage“. Erklär dann aber in der Beschreibung, wovon der Preis abhängt, und nenn nach Möglichkeit einen typischen Einstiegspreis.
Gib den Preis so an, wie Leute die Leistung kaufen. Eine Reinigungskraft mit Stundensatz und ein Umzugsunternehmen mit Festpreis pro Auftrag lassen sich beide leicht vergleichen, solange klar ist, was im Preis enthalten ist.
Standort und Verfügbarkeit
Gib deine Stadt an und setz deinen Standort auf der Karte, damit du in Suchen in deiner Nähe und in der Kartenansicht auftauchst. Kunden sehen im Angebot einen ungefähren Standort. Wenn du zum Kunden kommst, setz den Haken bei der Option für Vor-Ort-Service. Viele Leute filtern genau danach.
Leg fest, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten du arbeitest. Kunden wählen dann bei der Buchungsanfrage eine freie Zeit, statt eine Anfrage für einen Termin zu schicken, den du nicht schaffst. Du kannst entscheiden, ob dein Wochenplan öffentlich angezeigt wird, und Urlaub oder volle Wochen in deinem Zeitplan blockieren.
Vertrauenssignale
Auf deinen Angeboten können zwei Abzeichen erscheinen. Führst du ein eingetragenes Unternehmen, trag deine Firmenangaben und Steuernummer unter Unternehmensdaten ein. Mit einer Steuernummer in gültigem Format bekommst du das Abzeichen „Eingetragenes Unternehmen“ und erscheinst, wenn Kunden nach verifizierten Unternehmen mit Rechnung filtern. Außerdem kannst du auf deiner Kontoseite eine Verifizierung als Anbieter anfragen, die unser Team prüft.
Bewertungen zählen genauso viel. Antworte darauf, auch auf die kritischen. Eine ruhige Antwort, die erklärt, was passiert ist, kommt beim nächsten Kunden gut an.
Antworte schnell
Wenn eine Anfrage kommt, nimm sie an oder lehn sie ab und bestätige die Details im Buchungschat. Die Seite Statistiken zeigt die Aufrufe deiner Angebote und deine „Mittlere Antwortzeit“. Hast du viele Aufrufe, aber wenige Anfragen, solltest du dir zuerst Titel, Fotos und Preis noch einmal ansehen.
Vor dem Veröffentlichen
Du kannst ein Angebot als Entwurf speichern, den nur du sehen kannst, und dir vor dem Veröffentlichen eine Vorschau ansehen. Zum Veröffentlichen brauchst du ein aktives Veröffentlichungs-Abo. Ist das Angebot online, kannst du es pausieren, wenn du ausgebucht bist, und später wieder aktivieren, ohne von vorn anzufangen.
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